Meine Tätigkeit als Sprachtherapeutin und Sprachgestalterin

Die Sprache hat ihre Gesetzmäßigkeiten. Sie ist nicht einfach nur ein Konstrukt aus physischem oder mechanischem Zusammenspiel von Zunge, Lippen, Zähnen, Atem, Speichel, Kehlkopf und so weiter. Sie so zu verstehen oder zu behandeln, würde sie aller Innerlichkeit entkleiden und verhärtend auf Sprechen, Hören und Kommunizieren wirken.

Unsere Sprache drückt – sozusagen im direkten Wortsinne – den ganzen Menschen aus. In der Art und Weise, wie ein Mensch mit Sprechen und Hören umgeht, in dieser ART und WEISE, ist sein ganzes Sein wie eine Art Geheimnis gespeichert.

Meine Fähigkeiten bestehen unter anderem darin, dieses Geheimnis zu hören, zu entschlüsseln und Mittel und Wege zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität, ob bei Kindern oder Erwachsenen, aufzuzeigen und zu üben.

Sprachtherapie:

 

Die Arbeit mit der Sprache, wie ich sie anbiete, bringt sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene umfassende Stärkung und Weiterentwicklung, denn Sprache hat so ziemlich mit all unseren Lebensbereichen zu tun.

Über die Arbeit an und mit der Sprache und allem, was dazu gehört, sind die Anregung und Einleitung von Selbstheilungsprozessen möglich, sowohl auf körperlicher, als auch seelischer und geistiger Ebene.

Meine sprachtherapeutische Tätigkeit mit Kindern

unterscheidet sich völlig von der mit Erwachsenen.

Zeigen sich bei Kindern Sprech-, Hör-, Stimm- und Sprachprobleme, so ist das ein deutliches Signal für tief in der Psyche wirkende Themen, die schon längere Zeit nach Hilfe und Lösung “rufen”.

Diese Themen sind also in der Sprache, im Kopf- Hals- und Brustbereich (Atmung), oft auch in der Haut “angekommen”, ohne dass das Kind sie direkt zu äußern vermag.

Oft sind Auffälligkeiten mit Sprechen und Hören unmittelbarer Anlass für den Beginn unserer Arbeit. Die Ursachen liegen jedoch tiefer.

Die gute Botschaft: Sie sind auffindbar. Zu helfen ist möglich. Je jünger das Kind (ich würde ab ca. 3 bis 3 ½ empfehlen, aktiv zu werden), desto weniger zeitlicher Aufwand ist erforderlich, um positive Veränderungen zu erreichen.

So helfe ich Kindern (und damit auch ihren Eltern, die sich oft sorgen), die “ihre Themen zeigen” in Form von:

  • Stottern,

  • verwaschene, undeutliche oder ganz „eigene“ Sprache, die Fremde schwer oder kaum verstehen können

  • Lispeln,

  • sehr spätem oder/ und unvollständigem Sprechenlernen,

  • Fehlen einzelner Laute,

  • Sprachverweigerung,

  • Dysgrammatismus (Satzbau, Grammatik),

  • Hörstörung,

  • Legasthenie,

  • chronische oder wiederkehrende Heiserkeit,

  • Näseln,

  • chronische oder häufige Entzündungen von Mandeln, Lunge und/ oder Rachen,

  • sehr häufige oder chronische Erkältungen,

  • Polypen,

  • Zahnfehlstellungen

  • Asthma

  • Epilepsie

  • Down-Syndrom

  • Neurodermitis

  • Autismus oder Formen davon

  • ADS/ ADHS …

In der Herangehensweise an Sprache, Sprechen und Hören unterscheiden sich Sprachtherapie und Logopädie grundlegend.

Ich stelle Sprachübungen zusammen, die speziell für das konkrete Kind mit seinem jeweiligen Thema, seiner Besonderheit oder/ und Erkrankung (nicht nur sprachlicher Art) sind.

In dem Wissen um die Gesetze und Kräfte der Sprache, die weit mehr als eine körperliche Angelegenheit ist, schöpfe ich dabei aus ihrer ganzen Bandbreite und fühle mich in das Kind hinein.

Ich als Therapeutin tue also bewusst, was für das Kind ganz unbewusst bleibt und es auch bleiben soll, weil es Kind sein darf.

Vieles aus unserer Arbeit – einmal angelegt – behält seine Wirkung und Anwendbarkeit bis ins Erwachsenendasein.

Allmählich entwickelt sich ein Vertrauensverhältnis zwischen dem Kind und mir während der meist wöchentlich stattfindenden Arbeit.

Meine sprachtherapeutische Tätigkeit mit Erwachsenen (jetzt auch ONLINE möglich):

Anhand des WIE des Sprechens und Hörens tasten wir uns einfühlsam von den Symptomen ungewohnter Erscheinungen, Störungen und Erkrankungen in und auch (scheinbar) außerhalb der Sprache zu den Ursachen und wirklichem, nachhaltigem Wandel vor. Es wird also weit über den INHALT des Sprechens hinaus gegangen.

Diese Herangehensweise der Sprachtherapie hilft, über sich selbst mittels der Sprache, dem eigenen Innern näher zu kommen und eine völlig neue Lebensqualität zu erreichen.

Sprachgestaltung:

Sprachgestaltung:

Wer bei sich selbst und anderen erfahren und erleben möchte, welche Rolle Sprechen und Hören im Alltag spielen, aber eben auch welches Potenzial darin steckt und sich oft versteckt, findet über Sprachgestaltung einen Zugang dorthin.

Sprachgestaltung ermöglicht – über und mittels der Sprache – sich in seinem Denken, Fühlen und Handeln bewusst zu betrachten und zu entwickeln und das Leben und die Welt mehr zu verstehen.

Auch das Künstlerische (bis hin zum Schauspiel) und die Schönheit der Sprache (einschließlich der Stimme) sind Aspekte der Sprachgestaltung.

Probestunde, Kosten und Zeiträume:

Um ein Musikinstrument zu erlernen braucht es Jahre.

“Nur” um die Muttersprache zu erlernen, braucht es ebenfalls Jahre.

Auch im Bereich des Sports braucht es regelmäßiges Training.

In der therapeutischen Arbeit mit Sprache, wie ich sie tue, geht es gerade nicht um Training, Auftritt oder Leistung.

Ein Beispiel: Einem Kind (5 Jahre alt) ist es nicht möglich G und K zu sprechen. Es geht nun gerade nicht vordergründig darum, ihm diese Laute „anzutrainieren“. So würden sie wie ein äußeres Konstrukt, wie eine äußere Hülle bleiben, nicht wirklich erworben sein, denn hinter K und G stehen ganz bestimmte Aspekte des menschlichen Seins. Das Kind zu unterstützen, diese Aspekte zu entwickeln, führt dann dazu, dass G und K wie „von selbst“ bei ihm erscheinen und es selbstsicher damit umzugehen vermag.

Dafür müssen jedoch oft erst manche alte Gewohnheiten und Erlebnisse – die eben auch unser Sprechen und Hören prägen – ans Tageslicht kommen, durchschaut und gewandelt werden. Es bedarf – bildlich gesprochen – eines gut vorbereiteten Bodens für die neue Saat.

Somit ist es individuell verschieden, wie viele – meist wöchentliche – Treffen nötig sind.

Meine Arbeit als Sprachtherapeutin ist von der gesetzlichen Krankenkasse „Securvita“ anerkannt.

Sie bezuschusst vom Arzt verordnete Therapien. Zur Zeit sind das 20 Einheiten a´60 min pro Jahr. Andere gesetzliche Kassen entscheiden von Fall zu Fall, ob sie sich an den Kosten beteiligen. Private Kassen übernehmen – zumindest teilweise – die Kosten.

Von einer Eigenbeteiligung ist grundsätzlich auszugehen.

60 Minuten Therapie kosten zur Zeit 55 €.

Termine (auch zur Probestunde) nur nach Vereinbarung:

* über„Kontakt“ dieser Website, hier klicken.

* telefonisch 09229 6334